Neues aus dem InnKlinikum

Aktuelle Meldungen

10. September 2020
Die Landräte begrüßen den neuen Mann am Ruder

Altötting, 10.09.2020 – Seit 07. September 2020 ist Thomas Ewald als Vorstandsvorsitzender des InnKlinikum Altötting und Mühldorf tätig. Die Landräte der Landkreise Altötting und Mühldorf, Erwin Schneider und Max Heimerl, wünschten dem 45-Jährigen auch in Ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Klinik-Verwaltungsrats einen guten Start und viel Erfolg. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Herrn Thomas Ewald den richtigen Mann an der Spitze unseres InnKlinikum haben", erklärte der Landrat des Landkreises Altötting, Erwin Schneider. Dies bekräftigte auch Max Heimerl, Landrat des Landkreises Mühldorf, und ergänzte: „Herr Ewald hat eine sehr anspruchsvolle Aufgabe übernommen. Unter seiner Führung wird es gelingen, die ehemals eigenständigen Landkreiskliniken zu einem gemeinsamen Haus zusammenzuschmieden." Thomas Ewald bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass für ihn an erster Stelle die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bürger der Landkreise Altötting und Mühldorf stehe. „Eine weitere wichtige Aufgabe ist natürlich die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des InnKlinikum", so der Vorstandsvorsitzende. Dank und Anerkennung sprachen die beiden Landräte dem Interims-Vorstandsvorsitzenden Dr. Simon Machnik aus, der seine Aufgabe in der schwierigen Phase der Corona-Pandemie hervorragend erfüllt habe. Er und Thomas Ewald hatten in enger Abstimmung in den zurückliegenden Monaten viele wichtige Entscheidungen getroffen und den Weg für eine erfolgreiche Zukunft des größten Gesundheitsversorgers der Inn-Salzach-Region bereitet.

Bild: (v. li.) Interims-Vorstandsvorsitzender Dr. Simon Machnik, Landrat Erwin Schneider, Landrat Max Heimerl und Vorstandsvorsitzender Thomas Ewald. (Foto: InnKlinikum)
Das InnKlinikum Altötting und Mühldorf

29. August 2020
AUSGEZEICHNETE INTERVENTIONELLE KARDIOLOGIE

Altötting. „Dieses Siegel der DGK ist eine Ehre und eine Bestätigung unserer Arbeit", freut sich Dr. Walter Notheis, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am InnKlinikum Altötting. Im August 2020 erhielt die Altöttinger Kardiologie, also die Schwerpunktabteilung für Herzerkrankungen mit seinen beiden Herzkatheterlaboren, die Anerkennung als Ausbildungsstätte für die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie". Das Siegel, das an strenge Kriterien geknüpft ist – wie etwa die Expertise der Ärzte, das breite Behandlungsspektrum und die technische Ausstattung – ermöglicht den hier tätigen Kardiologen die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie" zu erlangen. Für die Patienten des InnKlinikum Altötting garantiert das Siegel die beste und modernste Behandlung durch optimal ausgebildete Ärzte mit medizinischen Geräten auf dem neuesten Stand der Technik, schreibt das InnKlinikum in einer
Pressemitteilung. − red

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung (DGK) hat den Herzspezialisten die Anerkennung als Ausbildungsstätte für die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie" erteilt, die Chefarzt Dr. Walter Notheis stolz präsentiert.                                                                                            − Foto: InnKlinikum

24. Juli 2020
INNKLINIKUM LÄUFT GEGEN DEN BUNDESWEITEN TREND

DANK DER KLUGEN CORONA-STRATEGIE:
INNKLINIKUM LÄUFT IM POSITIVEN SINNE GEGEN DEN BUNDESWEITEN TREND

Schmitzer Mike/ Pressemitteilungen

Altötting/Mühldorf, 23.07.2020 – Laut einem Bericht der „Welt" und anderer Medien verzeichnen die Mediziner und Kliniken in der Corona-Krise einen beunruhigenden Trend. Vermutlich aus Angst vor einer Infektion, so die Medienberichte, würden sich bundesweit sehr viel weniger Patienten mit akutem Behandlungsbedarf den Kliniken anvertrauen. Der Rückgang bei den Herzpatienten liege beispielsweise im Klinikum Nürnberg bei 20 bis 30 Prozent und bei den Schlaganfallverdachtsfällen sogar bei rund 30 Prozent, berichtet die „Welt". Ganz anders sehen die Zahlen im InnKlinikum Altötting und Mühldorf aus. Hier liegt der Rückgang lediglich bei fünf Prozent im kardiologischen Bereich (Herz) und bei neun Prozent im neurologischen Bereich (Schlaganfall). „Wir freuen uns über das große Vertrauen der Patienten", so Vorstandsvorsitzender Dr. Simon Machnik. Er führt den vergleichsweise geringen Einbruch auf die Corona-Strategie des InnKlinikum zurück. „Wir haben das InnKlinikum Mühldorf seit Beginn der Pandemie zum reinen CoVid-Haus umfunktioniert um unsere anderen Kliniken in Altötting, Burghausen und Haag coronafrei halten zu können. Dies hat offensichtlich das Vertrauen der Patienten gestärkt, sodass sie sich bei uns trotz Corona-Krise behandeln lassen." Das InnKlinikum setzt weiterhin auf maximale Sicherheit: So wird unter anderem jeder Patient vor der Behandlung auf eine mögliche Corona-Infektion getestet.

Vorstandsvorsitzender Dr. Simon Machnik freut sich über das Vertrauen der Patientinnen und Patienten.
Foto: Schmitzer/InnKlinikum

02. Juni 2020
Kliniken in Mühldorf und Haag kehren zum Normalbetrieb zurück

Kliniken in Mühldorf und Haag kehren zum Normalbetrieb zurück
Seit Dienstag laufen die Kliniken in Mühldorf und Haag wieder im regulären Betrieb. In Mühldorf wurde zur Sicherheit der Patienten und Besucher ein Ampelsystem für den Zutritt zu den Bereichen installiert.

Mühldorf, 02.06.2020 – Nachdem sich das InnKlinikum Mühldorf während der Corona-Pandemie vollständig auf die Behandlung von CoVid-Patienten spezialisiert hatte, ist die Klinik nun wieder in den Normalbetrieb zurückgekehrt. Seit Dienstag, 02.06.2020, sind sowohl die Notaufnahme, als auch das gesamte InnKlinikum Mühldorf wieder vollständig geöffnet. Die Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter steht für das InnKlinikum an erster Stelle. Um diese zu gewährleisten wurde eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Gemeinsam mit Medizinern und Hygienikern wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet. Eine strikte Trennung zwischen Bereichen mit Corona-Verdachtsfällen und allen anderen Krankheitsbildern zieht sich konsequent von der Notaufnahme bis auf die Stationen durch. Auch das Personal arbeitet nur in einem dieser Bereiche ohne zu wechseln. Bereits seit Mitte März gilt in beiden Krankenhäusern eine Maskenpflicht für Patienten, Mitarbeiter und Besucher. Das medizinische Personal trägt in sämtlichen Bereichen im direkten Patientenkontakt eine persönliche Schutzausrüstung nach den Richtlinien des Robert Koch-Institutes. Grundsätzlich wird bei jedem stationären Patienten ein Rachenabstrich auf eine mögliche Coronainfektion durchgeführt. Bei geplanten Behandlungen geschieht dies bereits im Vorfeld, bei Notfällen in der Notaufnahme.

Ampelsystem für verständliche Patienteninformation

Im gesamten InnKlinikum Mühldorf wurde ein leicht verständliches System etabliert, um spezielle Sicherheits- und Isolationsbereiche zu markieren. Dabei kommt die so genannte „Infektionsampel" zum Einsatz. Die unterschiedlichen Bereiche der Klinik sind für die Patienten und Besucher mit den Ampelfarben Rot, Gelb und Grün deutlich sichtbar gekennzeichnet.

In den grünen Bereichen werden alle risikolosen Patienten behandelt. Das sind Patienten, die mit einem negativen Covid-Test und ohne Symptome in die Klinik kommen. Um sicherzustellen, dass diese Patienten tatsächlich nicht infiziert sind, füllen Klinikmitarbeiter vor jeder Patientenaufnahme telefonisch mit dem Patienten einen Anamnese-Bogen aus. In der grünen Zone können sich die Patienten, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen, frei bewegen.

Patienten, die ein erhöhtes Risiko für eine, auch unerkannte, Covid-Infektion haben, werden im gelben Bereich der Kliniken versorgt. Hier befinden sich unter anderem Patienten, deren Abstrichergebnis noch aussteht, wie zum Beispiel Notfallpatienten. Die Patienten befinden sich in Einzelzimmern und werden so lange isoliert, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Rote Bereiche sind ausschließlich für die Behandlung von Covid-Patienten und Verdachtsfällen vorgesehen. Patienten im roten Bereich dürfen sich nur bei medizinischer Notwendigkeit außerhalb ihres Zimmers aufhalten.

Weiter eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten

„Mit der Umsetzung dieses Konzepts minimieren wir die Infektionsrisiken und können unsere Patienten so sicher wie möglich behandeln", erklärt Dr. Wolfgang Richter, Medizinischer Vorstand des InnKlinikum. Aus Infektionsschutzgründen gelten weiterhin die eingeschränkten Besuchszeiten von 20 Minuten täglich durch eine Person. Besucht werden dürfen nur Patienten in den grünen und gelben Bereichen. Für den Besuch in einem gelben Bereich muss ein negatives Abstrichergebnis des Patienten vorliegen. Besuche im InnKlinikum Mühldorf und im InnKlinikum Haag sind nur zu folgenden Zeiten erlaubt: Werktags 12:00 bis 17:00 Uhr; Wochenende 10:00 bis 16:00 Uhr.

Durch vermehrt notwendige Isolationsbehandlungen (Einzelzimmerbehandlungen) der Patienten aus Sicherheitsgründen sind die Bettenkapazitäten etwas eingeschränkt. Alle stationären Patienten werden auf eine mögliche CoVid-Infektion getestet. Der Aufwand für die sichere Versorgung aller Patienten hat sich unter hygienischen Aspekten an allen Standorten enorm erhöht, kann aber sehr gut dargestellt werden.

Alle Behandlungsmöglichkeiten wieder vorhanden

Die operativen Kapazitäten sind in allen Fachbereichen des InnKlinikum Mühldorf wieder vorhanden, sodass auch alle chirurgischen Notfallbehandlungen durchgeführt werden können. Planbare Eingriffe, die verschoben wurden, werden seit zwei Wochen wieder Schritt für Schritt abgearbeitet. Es wird noch einige Wochen dauern, bis die Wartelisten bewältigt sind. Orthopädische Eingriffe laufen noch etwas verzögert an, weil die Rehakliniken für die erforderlichen Anschlussheilbehandlungen noch nicht ausreichend aufnahmefähig sind. Auch internistisch können alle erforderlichen Behandlungen wie die Schlaganfallbehandlung, Herzkatheteruntersuchungen und Endoskopien durchgeführt werden. Einzig die Geburtshilfe kann wegen des fortbestehenden Personalmangels in Mühldorf derzeit nur in Altötting angeboten werden. Die Gefäßchirurgie ist im Zuge der Fusion bereits nach Altötting verlegt worden und wird nun schwerpunktmäßig dort durchgeführt.

Das InnKlinikum Mühldorf bleibt innerhalb des InnKlinikum Altötting und Mühldorf der regionale Schwerpunktversorger für alle Erkrankungen der Atemwege. Auch eine Behandlung von CoVid-Patienten und Verdachtsfällen bleibt in Zukunft dem InnKlinikum Mühldorf vorbehalten.

Mit Ausnahme der Geburtshilfe und der Gefäßchirurgie sind die Kliniken in Mühldorf und Haag zum gleichen Spektrum zurückgekehrt, das vor der Pandemie angeboten wurde. Das InnKlinikum Haag versorgt unter hohen Sicherheitsauflagen geriatrische Patienten.

Erklärung der Infektionsampel

28. Mai 2020
InnKlinikum: Lockerung der Besuchsregelung

InnKlinikum: Lockerung der Besuchsregelung an den Standorten Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag

Liebe Angehörige von Patienten, die Bayerische Staatsregierung hat mit Wirkung zum 9. Mai das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern gelockert. Dadurch ist es an den InnKlinikum-Standorten Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag eingeschränkt möglich, Patienten zu besuchen. Ein Besuch von CoVid-Patienten (Verdachtsfälle und bestätigte Fälle) ist Im Covid-Haus in Mühldorf jedoch weiterhin nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Für eine bestmögliche Sicherheit der Patienten und deren Besucher sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. So ist lediglich der Besuch durch eine feste, registrierte Kontaktperson erlaubt. Diese muss einen Mund-Nasenschutz tragen und die bestehenden Hygienemaßnahmen einhalten. Verpflichtend ist auch die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu dem Patienten und allen anderen Personen.

Die Besuchszeit ist für die Kliniken in Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag am Wochenende von 10 Uhr bis 16 Uhr und während der Woche von 12 Uhr bis 17 Uhr festgelegt. Bitte begeben Sie sich für einen Patientenbesuch in diesem Zeitraum zum jeweiligen Haupteingang der Klinik und melden sich beim dortigen Personal. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihnen vor Betreten der Klinik die Temperatur gemessen wird und persönliche Daten wie Name und Adresse erhoben werden. Darüber hinaus müssen Sie einen Fragebogen hinsichtlich einer möglichen Infektion ausfüllen. Sie können sich diesen Fragebogen bereits vorab hier herunterladen und bereits ausgefüllt mitbringen. Das verkürzt die Wartezeit am Eingang. Die maximale Besuchszeit beträgt 20 Minuten.

Weitere wichtige Informationen für Besucher finden Sie hier.

Trotz der Lockerung des Besuchsverbots weist die Leitung des InnKlinikum darauf hin, dass bei jedem Patientenbesuch, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen, ein Ansteckungsrisiko sowohl für den Patienten, als auch den Besucher besteht. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie jeden Besuch zu überdenken. Falls Sie sich nicht gesund fühlen, ist ein Besuch generell nicht möglich.

14. Mai 2020
Trotz Corona-Krise läuft bei den Bauarbeiten alles nach Plan

Trotz Corona-Krise läuft bei den Bauarbeiten am InnKlinikum Altötting alles nach Plan
Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt, der die Aufstockung der Bettenhäuser umfasst, sind planmäßig im März 2020 gestartet.

Es erforderte zusätzliche Planungen und Maßnahmen aber trotz Corona-Krise sind die Bauarbeiten am InnKlinikum Altötting weiterhin im Zeitplan. Der zweite Bauabschnitt, der die Aufstockung der bestehenden Bettenhäuser umfasst, konnte im März 2020 in Angriff genommen werden und erstmals gibt es nun auch eine Visualisierung der fertigen Aufstockung. Im November 2022 sollen die neuen, modernen Patientenzimmer dann in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkosten der Aufstockung der drei Bettenhäuser belaufen sich auf 33,7 Millionen Euro, davon werden 27,5 Millionen von der Bayerischen Staatsregierung gefördert. Der Bauherrenvertreter des InnKlinikum Altötting, Oliver Keller, bedankt sich bei allen Klinikmitarbeitern für deren Verständnis und die gute Zusammenarbeit mit den Baufirmen, denn die Arbeiten müssen während des laufenden Betriebs erfolgen. „Wir haben durch entsprechende Verlegungen dafür gesorgt, dass unsere Patienten von den Bauarbeiten nur so wenig wie möglich beeinträchtigt sind", betont Keller.

So wird das InnKlinikum Altötting in Zukunft aussehen. Visualisierung: Felix+Jonas Architekten GmbH

7. Mai 2020
Allgemeine Patienten-Informationen

PATIENTEN-INFORMATIONEN ZUM CORONAVIRUS

das InnKlinikum Altötting und Mühldorf, zu dem auch die Kliniken in Mühldorf und Haag gehören, hat die vier Kliniken (Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag) strukturell optimal aufgeteilt, um der Coronakrise begegnen zu können. Die Klinik in Mühldorf wurde vorübergehend zum „Coronahaus" umgewidmet. Das bedeutet, dass alle am Coronavirus Erkrankten, die einer stationären Versorgung bedürfen, in Mühldorf untergebracht werden. Die Klinik in Altötting wird im Gegenzug alle übrigen nötigen Behandlungen für die Patienten der Landkreise Altötting und Mühldorf durchführen. Die Klinik in Burghausen wird dazu genutzt, um Kapazitäten in der Klinik Mühldorf zu entlasten. Untergebracht werden hier Patienten, die als Covid-Verdachtsfälle geführt wurden aber nach einem ersten Abstrich bereits ein negatives Ergebnis erhalten haben und jetzt auf einen zweiten Abstrich und in Folge ein zweites negatives Ergebnis warten. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Notaufnahme in Burghausen bis auf Weiteres geschlossen wurde und die Patienten gebeten werden, das Haus in Altötting aufzusuchen.


Bitte beachten Sie, dass in der Klinik in Mühldorf keine Abstriche bei Bürgern ohne Symptome durchgeführt werden können. Lediglich Patienten, die Krankheitssymptome aufweisen und eine stationäre Behandlung benötigen, werden zur Diagnostik aufgenommen. Alle übrigen Patienten müssen wir leider auf den kassenärztlichen Dienst verweisen: Tel.: 116117

Die aktuellen Informationen zum Coronavirus im Landkreis finden Sie auf der Internetseite des Mühldorfer Gesundheitsamtes: https://www.lra-mue.de/buergerservice/fachbereiche/gesundheitsamt/aktuelle-gesundheitsinfos.html

Weitere aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier

04. Mai 2020
"Herausragende Leistung!": Heimischer Politiker bedanken sich bei Mitarbeitern

Hoher Besuch im Corona-Haus in Mühldorf: Der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer, der bisherige Mühldorfer Landrat Georg Huber und sein Nachfolger Max Heimerl verschafften sich einen Überblick über die derzeitige Situation in der Klinik.

Mühldorf, 30.04.2020 – Für den bisherigen Mühldorfer Landrat Georg Huber war es nach 18 Jahren der letzte offizielle Termin in „seiner" Klinik. Der Parlamentarische Staatssekretär MdB Stephan Mayer demonstrierte mit seinem Besuch, dass das InnKlinikum Altötting und Mühldorf auch weiterhin auf seine Unterstützung in Berlin zählen könne.

„Ich habe den Zeitpunkt bewusst so gewählt, weil die Mitarbeiter der Coronaklinik in den zurückliegenden Wochen alles andere gebrauchen konnten, als die Besuche von Politikern", erklärte Stephan Mayer. Der CSU-Heimatabgeordnete bedankte sich bei allen Ärzten und Pflegekräften des InnKlinikum für den bisherigen Einsatz in der Coronakrise. „Das war eine herausragende Leistung", so Mayer. „Die Bundesregierung weiß das zu schätzen", betonte er gegenüber den Mitgliedern der Corona-Task-Force. Als Mitglied des Krisenstabs der Bundesregierung warnte er gleichzeitig davor, sich in Sicherheit zu wiegen. „Wir sind noch nicht über den Berg und gerade unsere Heimatregion zählt nach wie vor zu den Corona-Hot-Spots."

Von der Leitung des InnKlinikum wollte Stephan Mayer wissen, wo er aktuell unterstützen könne. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Simon Machnik bedankte sich zunächst für Mayers bisherigem Einsatz, unter anderem bei der zügigen Beschaffung von fünf Beatmungsgeräten. Nun sei es wichtig, so Dr. Machnik, die zehn zusätzlich für Mühldorf bestellten Hochleistungsbeatmungsgeräte zu erhalten. Nach Einschätzung des Medizinischen Vorstands Dr. Wolfgang Richter wäre man damit technisch für eine neue Infektionswelle noch besser gerüstet.
Wünsche an die Bundespolitik formulierten auch die pandemiebauftragten Ärzte Dr. Daniel Heidenkummer und Dr. Thomas Parnitzke. Sie plädierten unter anderem dafür, wichtige Medikamente künftig wieder in Europa herzustellen und nicht alleine in Asien und beim Verbrauchsmaterial für medizinische Geräte gewisse Normen einzuführen. Die Inkompatibilitäten bei Beatmungsgeräten verschiedener Hersteller stellten die Ärzte und Pflegekräfte vor zusätzliche Herausforderungen.

Vorstandsvorsitzender Dr. Simon Machnik wies im Gespräch mit Stephan Mayer auf die finanziellen Belastungen der Kliniken hin. „Die Häuser, die sich am meisten für die Bewältigung der Coronakrise einsetzen, schneiden finanziell leider am schlechtesten ab." Er erhoffe sich hier weitere Hilfe von Stephan Mayer, die dieser auch in Aussicht stellte. Seine Unterstützung für das InnKlinikum versprach auch der neue Landrat des Landkreises Mühldorf, Max Heimerl, der sich ebenso wie sein Vorgänger Georg Huber begeistert von der Leistung des neuen Klinikverbunds in der Coronakrise zeigte. Der eingeschlagene Weg sei der Richtige, so die beiden übereinstimmend. Nun müsse man daran arbeiten, dass die Mitarbeiter eng zusammenwachsen. Auch Georg Huber und Max Heimerl bedankten sich ausdrücklich und herzlich für den tollen Einsatz der Beschäftigten aller vier Häuser des InnKlinikum. Bei einem Rundgang durch die Stationen des Coronahauses konnten sich die Politiker einen Einblick in die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte verschaffen und zeigten sich beeindruckt.

Während dem Besuch im Corona-Haus in Mühldorf. Im Bild von links:
Dr. Simon Machnik, Vorstandsvorsitzender InnKlinikum Altötting und Mühldorf; Dr. Martin Kahl, Chefarzt Intensiv- und Anästhesieabteilung, InnKlinikum Mühldorf; Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär; Max Heimerl, Landrat des Landkreises Mühldorf a. Inn; Dr. Wolfgang Richter, Medizinischer Vorstand InnKlinikum Altötting und Mühldorf

Foto: InnKlinikum/Schmitzer

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Original-Pressemitteilung

Thomas Ewald übernimmt im September die Führung des InnKlinikum

Der offizielle Amtsantritt des neuen Vorstandsvorsitzenden ist der 7. September. Bereits ab Mitte des Jahres findet eine schrittweise Einarbeitung in die Themenfelder statt.

Altötting/Mühldorf. „Ich bin sehr beeindruckt davon, wie hervorragend sich das InnKlinikum Altötting und Mühldorf in der Corona-Krise strukturiert und bewährt hat”, erklärte Thomas Ewald am vergangenen Freitag im Vorfeld der Verwaltungsratssitzung des InnKlinikum, an der er bereits als Gast teilgenommen hat. Der 44-jährige Wirtschaftsjurist mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie wird am 7. September 2020 den Vorstandsvorsitz des gemeinsamen Klinikunternehmens übernehmen. In den zurückliegenden elf Jahren war Thomas Ewald bei den Sana Kliniken AG in verschiedenen Führungspositionen tätig, davon in den letzten vier Jahren als Regional-Geschäftsführer für die Region Stuttgart mit sechs Standorten verantwortlich. Davor war er sechs Jahre bei den Schön Kliniken. Mit der Übernahme des Vorstandsvorsitzes des InnKlinikum kehrt Ewald zurück zu seinen oberbayerischen Wurzeln, denn er ist ein gebürtiger Traunsteiner. „Ich freue mich schon sehr darauf, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen zu lernen. Wie mir berichtet wird, leisten sie Großartiges”, so Ewald. Mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Georg Huber, dem stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Erwin Schneider sowie dem designierten Mühldorfer Landrat Max Heimerl habe er schon zukunftsweisende Gespräche geführt, ebenso mit seinen künftigen Vorstandskollegen Michael Prostmeier, Prof. Dr. Dr. Michael Kraus, und Dr. Wolfgang Richter. „Wir sind froh darüber, für unser InnKlinikum einen so erfahrenen Vorstandsvorsitzenden gewonnen zu haben”, so Landrat Georg Huber. Sein Amtskollege Landrat Erwin Schneider fügt hinzu: „Ich bin überzeugt davon, dass Thomas Ewald der richtige Mann für diese wichtige Position ist und das InnKlinikum in eine positive Zukunft führen wird.” Bis zum offiziellen Amtsantritt wird das InnKlinikum vom Interims-Vorstandsvorsitzenden Dr. Simon Machnik geleitet, der noch bis Ende September zur Verfügung stehen wird. Für ihn hat derzeit die optimale Patientenversorgung in der Corona-Krise absolute Priorität. „Zusätzlich treiben wir in den nächsten Wochen und Monaten wichtige Themen der Fusion voran. Hier findet schon heute eine enge Abstimmung mit Herrn Ewald statt, um einen reibungslosen Übergang im September sicherzustellen”, so Dr. Machnik.

Bildunterschrift: (Links) Der künftige Vorstandsvorsitzende des InnKlinikum Altötting und Mühldorf Thomas Ewald. (Obere Reihe) Klinikverwaltungsratsvorsitzender Landrat Georg Huber und stellvertretender Klinikverwaltungsratsvorsitzender Landrat Erwin Schneider. (Untere Reihe) Interims-Klinikvorstandsvorsitzender Dr. Simon Machnik und der designierte Landrat des Landkreises Mühldorf  Max Heimerl.

Fotos: InnKlinikum/Schmitzer

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Original-Pressemitteilung

03. April 2020
InnKlinikum Altötting und Mühldorf jetzt auch auf Facebook

Pünktlich zum offiziellen Vollzug der Fusion ist das InnKlinikum Altötting und Mühldorf auch auf Facebook präsent. Wir berichten dort regelmäßig aus dem gesamten InnKlinikum. Wir würden uns freuen, wenn auch die Sie uns ein "Gefällt mir" dalassen.

Hier der Linik: www.facebook.com/InnKlinikum/

 

01. April 2020
Offizieller Start für das InnKlinikum Altötting und Mühldorf

Altötting/Mühldorf. Sämtliche Voraussetzungen sind erfüllt und am 1. April wurde die Fusion der Kreiskliniken Altötting-Burghausen und der Kliniken Kreis Mühldorf am Inn praktisch umgesetzt - und das sogar rückwirkend zum Jahresbeginn. Die intensive, landkreisübergreifende Zusammenarbeit der Kliniken hat aber schon vor rund drei Wochen begonnen, als die Verantwortlichen der Kliniken beschlossen haben, ein innovatives Konzept umzusetzen und eine Klinik - jene in Mühldorf - zum reinen Corona-Haus umzufunktionieren. Ziel dieser strategischen Ausrichtung war, die anderen drei Häuser in Altötting, Haag und Burghausen so lange wie möglich „virenfrei" zu halten. Im Zuge dieses Konzeptes übernimmt die Klinik in Altötting im Gegenzug zusätzlich die Akutversorgung des Landkreises Mühldorf. Der offizielle Start des InnKlinikum Altötting und Mühldorf fällt in eine Zeit der große Herausforderungen für die Vorstände Dr. Simon Machnik (Vorstandsvorsitzender), Prof. Michael Kraus, Dr. Wolfgang Richter und Michael Prostmeier. Statt die ersten wichtigen Weichenstellungen für das neue InnKlinikum umsetzen zu können, müssen sich die Vorstände nun in der Corona-Pandemie optimal auf die dynamische Situation vorbereiten und einstellen. „Jetzt zählt in erster Linie die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den Landkreisen Altötting und Mühldorf. Alles andere muss nebenher laufen oder hinten anstehen.", so Dr. Simon Machnik. Der Vorstandsvorsitzende des InnKlinikum Altötting und Mühldorf ist fest davon überzeugt, dass alle vier Kliniken gestärkt aus der Fusion hervorgehen werden. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringt dieser Zusammenschluss zahlreiche neue und spannende Herausforderungen innerhalb der Klinikgruppe auf der einen Seite und eine verbriefte Jobsicherheit auf der anderen Seite." Seinen Dank und seine Anerkennung spricht Dr. Machnik den Beschäftigten des InnKlinikums aus, die jetzt Schulter an Schulter bis zur Belastungsgrenze für die Gesundheit der Menschen eintreten. Dr. Machnik: „Es ist sensationell, was die Kolleginnen und Kollegen hier jeden Tag leisten!"

Der Plan zur Fusion der Kreiskliniken steht
Zertifikat für Klinik Mühldorf – Diabetespatienten gut versorgt

Die Klinik Mühldorf hat das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)" erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft ist eine wichtige Orientierung bei der Auswahl einer Klinik. Gerade auch dann, wenn eine andere Erkrankung die Ursache des Krankenhausaufenthalts ist, müssen Patienten mit Diabetes sicher sein können, dass sie eine optimale Diabetestherapie erhalten. Mit der Zertifizierung hat die Klinik Mühldorf eine fächerübergreifende Diabeteskompetenz nachgewiesen. Ein Diabetologie-Team aus Ärzten und Diabetesberaterin sowie speziell geschulte Pflegekräfte sind für die bestmögliche Betreuung auf allen Stationen zuständig. Bei einer Pressekonferenz hat die Geschäftsführung über diese bedeutende Zertifizierung informiert.

In der Klinik Mühldorf wird ein routinemäßiges Screening auf erhöhte Glukosewerte vorgenommen. Bei jedem neu aufgenommenen Patienten wird sofort Blut abgenommen und die Blutzuckerwerte werden bestimmt. Dadurch werden nicht nur die Diabetespatienten klar identifiziert, sondern auch die, deren Diabetes bislang unentdeckt geblieben ist. Seit der Zertifizierung werden viel mehr Diabetespatienten entdeckt.

Weitere Informationen zur Diabetologie der Klinik Mühldorf a. Inn

Klinik Mühldorf als „Akademisches Lehrkrankenhaus“ anerkannt

Die Klinik Mühldorf hat die Anerkennung als „Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin" erhalten. Nur Kliniken mit hoher medizinischer Kompetenz, einer hochwertigen technischen und räumlichen Ausstattung und einer entsprechenden medizinischen Expertise können Lehrkrankenhäuser werden und Medizinstudenten in ihrem „Praktischen Jahr" ausbilden.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Technischen Universität München/Klinikum rechts der Isar unter Leitung von Professor Dr. Antonius Schneider wird eine spezielle Ausbildung angeboten, die Studenten auf die Tätigkeit in einer hausärztlichen Praxis vorbereitet. In der Klinik Mühldorf werden sie in Innerer Medizin und in Chirurgie ausgebildet, in Hausarztpraxen in Allgemeinmedizin.

Mühldorf ist nach Dillingen die zweite Klinik in Bayern, in der dieses spezielle Angebot geschaffen wurde. Ziel ist es, den medizinischen Nachwuchs zu sichern und junge Hausärzte für die Region zu gewinnen. Die Kliniken Kreis Mühldorf a. Inn fördern bereits seit Jahren gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, dem Landkreis Mühldorf und der bayerischen Staatsregierung den allgemeinärztlichen Nachwuchs durch den Weiterbildungsverbund „InnDoc".

Bei einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz mit dem Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, und Landrat Georg Huber nahmen Klinik-Geschäftsführer Heiner Kelbel und der stellvertretende Geschäftsführer Chefarzt Dr. Wolfgang Richter die Anerkennungsurkunde von Professor Schneider entgegen.

Weitere Informationen zum Akademischen Lehrkrankenhaus - Klinik Mühldorf

Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der Klinik Mühldorf etabliert – Chefarzt ist Dr. Werner Gerstner

Die Klinik Mühldorf hat ein „Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie" eingerichtet. Chefarzt ist Dr. Werner Gerstner, Dr. Andre Tomasino ist leitender Oberarzt. Beide Neurochirurgen kommen vom Klinikum Bogenhausen und sind langjährige Kollegen. Dr. Gerstner, seit 1995 als Oberarzt in Bogenhausen tätig, hatte die Wirbelsäulenchirurgie 2006 an der Klinik Mühldorf etabliert und durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Münchner Klinikum stetig ausgebaut.

Das Zentrum in der Klinik Mühldorf bietet das gesamte diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum in der Wirbelsäulenchirurgie an. Eine 3D-Röntgenanlage in einem der neuen Operationssäle ermöglicht schonende, komplexe Eingriffe zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Mit der Anlage kann die exakte Lage der eingebrachten Implante sofort überprüft und dadurch insbesondere das Risiko von Nervenverletzungen minimiert werden. Ein weiteres besonders Therapieverfahren ist die gezielte Infiltrationsbehandlung bei chronischen Rückenschmerzen, auf die Dr. Tomasino spezialisiert ist.

In der Neurotraumatologie können einfache Unfallverletzungen des Kopfes operativ in Mühldorf behandelt werden. Kopfoperationen werden in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Bogenhausen in München durchgeführt. Information, Planung und Aufklärung erfolgen vor der Operation in Mühldorf, ebenso die Nachsorge.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Zentrum Wirbelsäulenchirurgie & Neurotraumatologie

Einzigartige Gang- und Laufdiagnostik in der Klinik Haag

Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann und Geschäftsführer Heiner Kelbel haben in der Klinik Haag das neue Gang- und Lauflabor mit seinen deutschlandweit einzigartigen Möglichkeiten vorgestellt. Dr. von Clarmann: „Diese Art der Diagnose und Therapie gibt es nur hier und in Los Angeles." Zusammen mit der dort lebenden Gangexpertin Kirsten Götz-Neumann wurde das „Gehen-verstehen®"-Programm in Haag umgesetzt. Das exzellente diagnostische und therapeutische Angebot richtet sich an jeden – an Patienten zu Hause, die Stürze vermeiden möchten, an Sportler, die ihren Laufstil verbessern wollen und an Kinder mit Haltungs- und Gangstörungen.

Vor jeder Therapie steht eine medizinisch-diagnostische Ganganalyse im Labor. Hier wird mit der Videokamera das Gehen aufgezeichnet. Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Therapeut „das Gehen" und der Patient „sein Gehen" verstehen. Durch die Videoaufnahmen können beide erkennen, wo das Problem liegt und wie es behoben werden kann. Das Interesse an dem Angebot ist sehr groß. „Wir werden überschwemmt von Patienten, die eine Gang- und Laufanalyse wünschen", sagte Heiner Kelbel.

Auch in der Ausbildung übernimmt die Klinik Haag eine Vorreiterrolle: Seit kurzem können sich dort Physiotherapeuten zum zertifizierten Gangtherapeuten „Gehen verstehen®" ausbilden lassen.

Gehen für Jeden - Weiterbildungscurriculum für Physiotherapeuten
Homepage "Gehen für Jeden®"

Klinik Haag übernimmt Vorreiterrolle Neues Netzwerk für Patienten mit Bewegungsstörungen – „Qualitätssiegel Gehen verstehen®“ präsentiert

Die Klinik Haag übernimmt einmal mehr eine Vorreiterrolle bei der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Bewegungsstörungen. In der Klinik fand die konstituierende Sitzung eines neuen Netzwerks statt, an dem sich 22 Institutionen aus vier Ländern beteiligen. Das Ziel ist eine zertifizierte Gangdiagnostik und Gangtherapie nach den Qualitätskriterien des Programms „Gehen verstehen®" der Observation Gait Instructor Group (O.G.I.G.). Das ist eine internationale Vereinigung von Bewegungsexperten mit Sitz in Los Angeles/USA. Der Haager Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann und die Präsidentin der O.G.I.G., Kirsten Götz-Neumann, stellten das „Qualitätssiegel Gehen verstehen®" bei einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die Klinik Haag als Zentrum für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität ist europaweit der erste Kandidat zur Zertifizierung. Dafür, so Dr. Stephan von Clarmann, sei die Klinik mit der ambulanten Physiotherapiepraxis MobiliJA und dem Ganglabor gut gerüstet. Patienten können wohnortnah eine zeitgemäße, transparente und kontrollierte Diagnostik und Therapie erhalten.

Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel nahm die Pressekonferenz zum Anlass, die positive wirtschaftliche Entwicklung anhand von Statistiken zu dokumentieren. Er sagte, die Kliniken Mühldorf und Haag wiesen eine Leistungsentwicklung auf, „die nicht mal große Kliniken hinbekommen".

Dr. Wolfgang Richter, stellvertretender Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor, stellte die erfolgreichen Kooperationen der Kliniken heraus. Dadurch erziele man „mit kleinem Aufwand große Erfolge". Durch das neue Netzwerk werde das medizinische Angebot weiter ausgebaut und die Qualität erhöht.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten Gehen für Jeden®.

Klinik Haag gründet Praxis für ambulante Physiotherapie

Die Klinik Haag als Zentrum für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität hat die ambulante Praxis für Physiotherapie MobiliJA (Mobil in jedem Alter) gegründet. Das Angebot steht allen Patienten offen, jedoch profitieren geriatrische Patienten besonders von den spezifischen Behandlungsmöglichkeiten:

Zum einen können in der Klinik Haag behandelte Patienten in der ambulanten Praxis für Physiotherapie ohne Effizienzverluste nach einem Klinikaufenthalt unmittelbar weiter betreut werden. Denn den Patienten ist die Einrichtung bereits vertraut und die Therapeuten wiederum kennen jeden Patienten mit seiner individuellen Krankengeschichte und dem bisherigen Therapieverlauf.

Zum anderen sind die Therapeuten in der neuro-orthopädischen Rehabilitation durch spezielle Rehabilitationskonzepte besonders qualifiziert und beherrschen spezielle physiotherapeutische Methoden bei multimorbiden Krankheitsbildern, neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und andere Bewegungsstörungen.

Individuelle Gangrehabilitation nach Analyse im Haager Ganglabor
Für viele ältere Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates oder des Nervensystems stellt das Gehen ein großes Problem dar. Besonders gefährdet sind Patienten, wenn ein Sturz auftritt. Ziel ist es deshalb, durch rechtzeitige Diagnostik und Therapie einen Sturz zu verhindern. Hierbei kommt dem Haager Ganglabor mit gezielter problemorientierter Gangdiagnostik und Gangrehabilitation eine zentrale Bedeutung zu. Im Ganglabor werden neben den klinischen Gangparametern in verschiedenen Gehsituationen auch die biomechanischen Pathologien in einer beobachtenden videounterstützten Ganganalyse erfasst. Daraus können bei jedem Patienten die Ursachen von Gangstörungen exakt bestimmt werden. Diagnose und Therapieempfehlungen werden nach strikten Kriterien in einer interdisziplinär besetzten Gangkonferenz gemeinsam erörtert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten zum Thema Mobilja

Klinik Haag bildet „Parkinson-Allianz“ mit Münchener Kliniken

Die Klinik Haag hat sich mit den neurologischen Kliniken der beiden Münchener Universtäten in einer „Parkinson-Allianz München" zusammengeschlossen. Diese Allianz unterstreicht die besondere Bedeutung des Parkinson-Schwerpunkts an der Klinik Haag, der vor zwei Jahren von Professor Dr. Johannes Schwarz eingerichtet wurde und inzwischen überregional bedeutet ist. Die „Parkinson-Allianz" ist ein erster regionaler Zusammenschluss mehrerer Kliniken in Deutschland. Ziel ist es, die Behandlung der Patienten und die klinische Forschung zu koordinieren und zu standardisieren.

In Klinik Haag werden Patienten mit Parkinson in Zusammenarbeit mit den Münchner Zentren auf Universitätsniveau behandelt, indem neueste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten genutzt werden können. Der Akzent liegt auf den übenden Verfahren und der gleichzeitigen Behandlung sowohl der Parkinson-Symptome als auch der internistischen Begleiterkrankungen.

Parkinson zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Betroffen sind vor allem Gehirnareale, die die Bewegungen des Körpers koordinieren.

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