Methoden & Anwendungsbereiche
Die Röntgenabteilung der Klinik ist für die konventionelle diagnostische Bildgebung, einschließlich nuklearmedizinischer Untersuchungen, für die medizinischen Abteilungen im Haus zuständig. In Zusammenarbeit mit der radiologischen Praxis, die ihre Räume im Erdgeschoss neben der Röntgenabteilung hat, können für stationäre Patienten Untersuchungen mit dem Computertomographen (CT) und dem Magnetresonanztomographen (MRT) sowie Mammographien veranlasst werden. Dadurch ist ein hoher Qualitätsstandard und ein direkter Informationsaustausch mit den Ärzten der Klinik möglich.
Strahlentherapeutische Behandlungen können in der Praxis „Radiologie Mühleninsel Mühldorf“ durchgeführt werden, die sich in unmittelbarer Nähe der Klinik befindet.
Ein Schwerpunkt der Röntgenabteilung der Klinik ist die interventionelle Radiologe.
In der Abteilung sind zwölf Röntgenassistentinnen, die teils auch für die radiologische Praxis tätig sind, und ein Facharzt für Radiologie beschäftigt.
In der Radiologie kommen – je nach Krankheitsbild oder Beschwerden – folgende Methoden und Geräte zum Einsatz:
In der Röntgenabteilung
• Konventionelles Aufnahmegerät mit Buckytisch und Thoraxstativ
• Durchleuchtungsgerät (Phlebographien, ERCP, Magen-Darm-Darstellungen,
Röntgen von Schwerverletzten)
• Durchleuchtungsgerät mit DSA-Anlage für Angiographien und Interventionen)
• Gammakamera
In der Röntgenpraxis
• Mammographie
• Computertomographie (40-Zeilen-CT) für Untersuchungen
und CT-gezielte Eingriffe
• Kernspintomographie
Interventionelle Radiologie
Die Abteilung bietet das folgende Leistungsspektrum an:
• Gefäßdilatationen von Arterien, ohne und mit Gefäßstents
• Katheterlysen und Katheterthrombektomien von Arterien und Venen
• Embolisation: Verschluss von blutenden Gefäßen oder Ausschalten der
Blutversorgung von Tumoren
• Venenfilter bei Thrombosen zur Verhinderung einer Lungenembolie
• Vertebroplasty: Behandlung von durch Osteoporose gebrochener oder
durch Tumore destruierter Wirbelkörper
• Sakroplasty: Behandlung von Stressfrakturen des Kreuzbeines
• Percutane Gallengangsdrainagen und Stents bei Verlegung des Gallenganges
durch Tumore. Steinentfernung bei Versagen der ERCP
• CT-gezielte Organpunktionen zur Gewinnung von Gewebsproben oder Eingriffe
wie Legen von Drainagen zur Ableitung von Ergüssen und Abszessen
• CT-gezielte Schmerzbehandlung (Sympathikolysen, Blockagen des Plexus
solaris, usw.)