Aus- und Weiterbildung
Weiterbildungs- und Rotationsplan für Weiterbildungsassistenten auf dem Gebiet der Inneren Medizin bzw. Allgemeinmedizin
Hier erhalten Sie Informationen zu den Weiterbildungsermächtigungen.
A.
1. Abteilung für Innere Medizin / Akut-Geriatrie (1.-3. Monat):
Gezielte strukturierte Einarbeitung (Einarbeitungsleitfaden) in die für den Bereitschaftsdienst erforderlichen organisatorischen und medizinischen Grundkenntnisse (u. a. Ultraschall-, EKG-, Röntgen- und Laborbefundung).
B.
1. Patientenaufnahme, Station für Innere Medizin / Akut-Geriatrie (1.-24. Monat):
Kenntnisse und Erfahrung in der Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge akuter und chronischer internistischer Erkrankungen und deren Rehabilitation.
Kenntnisse und Erfahrung in der Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge von typischen orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Komorbiditäten im Alter und deren gezielte geriatrische Frührehabilitation.
Erlernen des geriatrischen Assessments und Arbeit im multiprofessionellen Team (Ergotherapie, Physiotherapie, Neuropsychologie, Logopädie, Sozialpädagogik, Pflege).
Erkennung und Behandlung akuter Notfälle (einschließlich lebensrettender Maßnahmen und Wiederbelebung).
Behandlung und Betreuung Schwerkranker und sterbender Patienten ( in Zusammenarbeit mit dem an den Kliniken tätigen Palliativ-Team).
Prinzipien der Diagnostik (inklusive instrumentelle Untersuchungsverfahren), Patientenaufklärung, Angehörigengespräche und Dokumentation.
Kenntnisse auf dem Gebiet der Radiologie (konventionelles Röntgen, Computertomographie) unter Berücksichtigung des Strahlenschutz (täglich zwei 15 -minütige Röntgenbesprechungen).
Erfahrung in der Indikationsstellung zur Diagnostik einschließlich Differentialindikation und Interpretation klinischer, radiologischer, laborchemischer und funktionsdiagnostischer Befunde.
Erfahrung in der Indikationsstellung zur Einleitung konservativer, rehabilitativen, interventionellen und operativen Therapiemaßnahmen.
Teilnahme an Patientenschulungen:
• Diabetesschulung
• Betreuung der Teilnehmer im OPTIFAST- Zentrum u. a.
Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der selbständigen Durchführung von funktionsdiagnostischen Untersuchungen:
Durchführung und Auswertung nicht invasiver kardiologischer, pulmologischer, gastroenterologischer und ernährungsmedizinischer Diagnostik
Durchführung ultraschallgestützter Diagnostik und Intervention
Aktive Teilnahme endoskopischer Diagnostik (in Kooperation mit Klinik Mühldorf)
Rotationsplan:
1.-6. Monat:
EKG, LZ-EKG, 24-Std. RR-Messung, Fahrradergometrie, Abdomen-Sonographie
6.-12. Monat:
Lungenfunktionsdiagnostik, aktive Mitarbeit bei Liquor-, Knochenmark-, Aszites- und Pleurapunktionen
12.-18. Monat:
Ultraschall der Gefäße, Echokardiographie, Bioimpedanzmessung
18.- 24. Monat:
Beteiligung bei transösophagealer Echokardiographie, Schlucklaryngoskopie, endoskopische gastroenterologische Diagnostik
2. Intermediate-Care-Station (1.-24. Monat):
Kenntnisse und Erfahrung in der Betreuung überwachungspflichtiger Patienten (Stoffwechselentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Unruhezuständen, Bilanzierung bei cardialer bzw. renaler Insuffizienz u. a.)
3. Schlaflabor (12.-24. Monat):
Kenntnisse und Erfahrung in der Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge von zu Schlafstörungen führenden Erkrankungen.
Kenntnisse und Erfahrungen in den Prinzipien der schlafmedizinischen Diagnostik, Patientenaufklärung und Dokumentation.
4. Notarztstandort Haag
Bei Interesse und geforderter Qualifikation ist die Teilnahme an der notärztlichen Versorgung möglich.
C.
1. Rotation: Abteilung Innere Medizin / Klinik Mühldorf
Im Verlauf der Weiterbildung in Abstimmung der Abteilungen für Innere Medizin in den Kliniken Haag und Mühldorf zu jedem Zeitpunkt prinzipiell möglich.
2. Rotation: Intensivstation / Klinik Mühldorf
Im Verlauf der Weiterbildung in Abstimmung der Abteilungen für Innere Medizin in den Kliniken Haag und Mühldorf und der Abteilung für Anästhesie / Intensivmedizin der Klinik Mühldorf je nach Qualifikation zu jedem Zeitpunkt prinzipiell möglich. Die Einsatzdauer beträgt 9-12 Monate.
Theoretische Weiterbildung und Dokumentation der Weiterbildung:
• wöchentliche Oberarzt- und Chefarztvisite
• tägliche Weiterbildungsgespräche mit dem Oberarzt bzw. Chefarzt
• tägliche Verlaufsbesprechung / Patientenvorstellung mit dem Oberarzt bzw.
Chefarzt
• werktägliche Besprechungen im multiprofessionellen Team
• täglich zweimalige Röntgendemonstration
• regelmäßige wöchentliche (meist) klinikinterne Fortbildung
• regelmäßige (14-tägig stattfindende) interdisziplinäre Tumorkonferenz
(Klinik Mühldorf)
• erfahrener/e Assistenzarzt/ärztin, Oberarzt bzw. Chefarzt als persönlicher Mentor
für das Erlernen der Funktionsdiagnostik
• strukturierte regelmäßige Mitarbeitergespräche
• jährliche klinikinterne Pflichtworkshops (Mega-Code-Training, Arbeitssicherheit etc.)
• Besuche gängiger interner und externer Fortbildungsveranstaltungen
(z.B.Ultraschallkurse, Kurse zum Erwerb des Strahlenschutz)
• Führen eines Logbuches zur Erleichterung der Dokumentation des
Weiterbildungsganges.
Weiterbildung "Somnologie"
Ausbilder ist die Leiterin des Schlaflabors, Oberärztin Dr. Cristina Bartos. Die Ausbildung findet in der Abteilung für Innere Medizin / Akut-Geriatrie und in dem schlafmedizinischen Zentrum in Haag statt.
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