Neues aus der Klinik

Zertifikat für Klinik Mühldorf – Diabetespatienten gut versorgt


Die Klinik Mühldorf hat das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft ist eine wichtige Orientierung bei der Auswahl einer Klinik. Gerade auch dann, wenn eine andere Erkrankung die Ursache des Krankenhausaufenthalts ist, müssen Patienten mit Diabetes sicher sein können, dass sie eine optimale Diabetestherapie erhalten. Mit der Zertifizierung hat die Klinik Mühldorf eine fächerübergreifende Diabeteskompetenz nachgewiesen. Ein Diabetologie-Team aus Ärzten und Diabetesberaterin sowie speziell geschulte Pflegekräfte sind für die bestmögliche Betreuung auf allen Stationen zuständig. Bei einer Pressekonferenz hat die Geschäftsführung über diese bedeutende Zertifizierung informiert.

In der Klinik Mühldorf wird ein routinemäßiges Screening auf erhöhte Glukosewerte vorgenommen. Bei jedem neu aufgenommenen Patienten wird sofort Blut abgenommen und die Blutzuckerwerte werden bestimmt. Dadurch werden nicht nur die Diabetespatienten klar identifiziert, sondern auch die, deren Diabetes bislang unentdeckt geblieben ist. Seit der Zertifizierung werden viel mehr Diabetespatienten entdeckt.
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Klinik Mühldorf als „Akademisches Lehrkrankenhaus“ anerkannt


Die Klinik Mühldorf hat die Anerkennung als „Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin“ erhalten. Nur Kliniken mit hoher medizinischer Kompetenz, einer hochwertigen technischen und räumlichen Ausstattung und einer entsprechenden medizinischen Expertise können Lehrkrankenhäuser werden und Medizinstudenten in ihrem „Praktischen Jahr“ ausbilden.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Technischen Universität München/Klinikum rechts der Isar unter Leitung von Professor Dr. Antonius Schneider wird eine spezielle Ausbildung angeboten, die Studenten auf die Tätigkeit in einer hausärztlichen Praxis vorbereitet. In der Klinik Mühldorf werden sie in Innerer Medizin und in Chirurgie ausgebildet, in Hausarztpraxen in Allgemeinmedizin.

Mühldorf ist nach Dillingen die zweite Klinik in Bayern, in der dieses spezielle Angebot geschaffen wurde. Ziel ist es, den medizinischen Nachwuchs zu sichern und junge Hausärzte für die Region zu gewinnen. Die Kliniken Kreis Mühldorf a. Inn fördern bereits seit Jahren gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, dem Landkreis Mühldorf und der bayerischen Staatsregierung den allgemeinärztlichen Nachwuchs durch den Weiterbildungsverbund „InnDoc“.

Bei einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz mit dem Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, und Landrat Georg Huber nahmen Klinik-Geschäftsführer Heiner Kelbel und der stellvertretende Geschäftsführer Chefarzt Dr. Wolfgang Richter die Anerkennungsurkunde von Professor Schneider entgegen.

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Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der Klinik Mühldorf etabliert – Chefarzt ist Dr. Werner Gerstner



Die Klinik Mühldorf hat ein „Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie“ eingerichtet. Chefarzt ist Dr. Werner Gerstner, Dr. Andre Tomasino ist leitender Oberarzt. Beide Neurochirurgen kommen vom Klinikum Bogenhausen und sind langjährige Kollegen. Dr. Gerstner, seit 1995 als Oberarzt in Bogenhausen tätig, hatte die Wirbelsäulenchirurgie 2006 an der Klinik Mühldorf etabliert und durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Münchner Klinikum stetig ausgebaut.
Das Zentrum in der Klinik Mühldorf bietet das gesamte diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum in der Wirbelsäulenchirurgie an. Eine 3D-Röntgenanlage in einem der neuen Operationssäle ermöglicht schonende, komplexe Eingriffe zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Mit der Anlage kann die exakte Lage der eingebrachten Implante sofort überprüft und dadurch insbesondere das Risiko von Nervenverletzungen minimiert werden. Ein weiteres besonders Therapieverfahren ist die gezielte Infiltrationsbehandlung bei chronischen Rückenschmerzen, auf die Dr. Tomasino spezialisiert ist.
In der Neurotraumatologie können einfache Unfallverletzungen des Kopfes operativ in Mühldorf behandelt werden. Kopfoperationen werden in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Bogenhausen in München durchgeführt. Information, Planung und Aufklärung erfolgen vor der Operation in Mühldorf, ebenso die Nachsorge.

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Einzigartige Gang- und Laufdiagnostik in der Klinik Haag 



Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann und Geschäftsführer Heiner Kelbel haben in der Klinik Haag das neue Gang- und Lauflabor mit seinen deutschlandweit einzigartigen Möglichkeiten vorgestellt. Dr. von Clarmann: „Diese Art der Diagnose und Therapie gibt es nur hier und in Los Angeles.“ Zusammen mit der dort lebenden Gangexpertin Kirsten Götz-Neumann wurde das „Gehen-verstehen®“-Programm in Haag umgesetzt. Das exzellente diagnostische und therapeutische Angebot richtet sich an jeden – an Patienten zu Hause, die Stürze vermeiden möchten, an Sportler, die ihren Laufstil verbessern wollen und an Kinder mit Haltungs- und Gangstörungen.
Vor jeder Therapie steht eine medizinisch-diagnostische Ganganalyse im Labor. Hier wird mit der Videokamera das Gehen aufgezeichnet. Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Therapeut „das Gehen“ und der Patient „sein Gehen“ verstehen. Durch die Videoaufnahmen können beide erkennen, wo das Problem liegt und wie es behoben werden kann. Das Interesse an dem Angebot ist sehr groß. „Wir werden überschwemmt von Patienten, die eine Gang- und Laufanalyse wünschen“, sagte Heiner Kelbel.
Auch in der Ausbildung übernimmt die Klinik Haag eine Vorreiterrolle: Seit kurzem können sich dort Physiotherapeuten zum zertifizierten Gangtherapeuten „Gehen verstehen®“ ausbilden lassen.

Gehen für Jeden - Weiterbildungscurriculum für Physiotherapeuten

Homepage "Gehen für Jeden®" 


Kreiskliniken präsentieren eigene „Klinik App“



Als eines der ersten Klinikunternehmen in Deutschland bieten die Kreiskliniken Mühldorf a. Inn eine eigene „Klinik App“ für Benutzer von Smartphones und Tablett-PCs. Mit diesem mobilen Service tragen die Kliniken der steigenden Bedeutung von Applikationen im Gesundheitswesen Rechnung.

Wie Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel betonte, kann jeder Landkreisbürger einen persönlichen Nutzen daraus ziehen. Denn der Anwender findet in der kostenlosen App viele hilfreiche Informationen rund ums Thema Gesundheit in der Region. Die Auswahl geht einfach und schnell. Besonders nützlich: Die App macht einen schnellen Zugriff auf viele Notfallnummern möglich. Sie bietet aktuelle Gesundheitstipps von Klinikärzten und Kooperationspartnern wie Apotheken. Auch über das medizinische Angebot der Kliniken Mühldorf und Haag, Veranstaltungen sowie Stellenangebote kann man sich stets auf dem Laufenden halten.

Das „Herzstück“ ist der regionale Gesundheitsführer. Der Nutzer kann mit regionalen Gesundheitsanbietern direkt aus der App heraus per E-Mail und Telefon in Kontakt treten, zum Beispiel mit Haus- und Fachärzten, Apotheken, Krankenkassen und Pflegediensten. Auf diesen Service sei man besonders stolz, erklärte Bernhard Streit, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die App hat bereits annähernd 1000 Nutzer. Landrat Georg Huber zeigte sich davon überzeugt, dass die Zahl durch die „Mund-zu-Mund-Werbung“ schnell steigen wird.

Um die App aufs Smartphone zu bekommen, muss nur der QR-Code gescannt werden. In den Kliniken können Patienten und Besucher diesen Code von „App-Flyern“ scannen. Die Flyer enthalten auch das Wichtigste zum neuen Informationsangebot. Alternativ kann man in den App-Stores nach „Kliniken Kreis Mühldorf a. Inn App“ suchen.

Weitere Informationen zur Kliniken Kreis Mühldorf a. Inn App


Klinik Haag übernimmt Vorreiterrolle
Neues Netzwerk für Patienten mit Bewegungsstörungen –
„Qualitätssiegel Gehen verstehen®“ präsentiert



Die Klinik Haag übernimmt einmal mehr eine Vorreiterrolle bei der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Bewegungsstörungen. In der Klinik fand die konstituierende Sitzung eines neuen Netzwerks statt, an dem sich 22 Institutionen aus vier Ländern beteiligen. Das Ziel ist eine zertifizierte Gangdiagnostik und Gangtherapie nach den Qualitätskriterien des Programms  „Gehen verstehen®“ der Observation Gait Instructor Group (O.G.I.G.). Das ist eine internationale Vereinigung von Bewegungsexperten mit Sitz in Los Angeles/USA. Der Haager Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann und die Präsidentin der O.G.I.G., Kirsten Götz-Neumann, stellten das „Qualitätssiegel Gehen verstehen®“ bei einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vor.
Die Klinik Haag als Zentrum für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität ist europaweit der erste Kandidat zur Zertifizierung. Dafür, so Dr. Stephan von Clarmann, sei die Klinik mit der ambulanten Physiotherapiepraxis MobiliJA und dem Ganglabor gut gerüstet. Patienten können wohnortnah eine zeitgemäße, transparente und kontrollierte Diagnostik und Therapie erhalten.

Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel nahm die Pressekonferenz zum Anlass, die positive wirtschaftliche Entwicklung anhand von Statistiken zu dokumentieren. Er sagte, die Kliniken Mühldorf und Haag wiesen eine Leistungsentwicklung auf, „die nicht mal große Kliniken hinbekommen“.
Dr. Wolfgang Richter, stellvertretender Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor, stellte die erfolgreichen Kooperationen der Kliniken heraus. Dadurch erziele man „mit kleinem Aufwand große Erfolge“. Durch das neue Netzwerk werde das medizinische Angebot weiter ausgebaut und die Qualität erhöht.  

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.gehen-fuer-jeden.de/

Klinik Haag gründet Praxis für ambulante Physiotherapie


Die Klinik Haag als Zentrum für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität hat die ambulante Praxis für Physiotherapie  MobiliJA (Mobil in jedem Alter) gegründet. Das Angebot steht allen Patienten offen, jedoch profitieren geriatrische Patienten besonders von den spezifischen Behandlungsmöglichkeiten:

Zum einen können in der Klinik Haag behandelte Patienten in der ambulanten Praxis für Physiotherapie ohne Effizienzverluste nach einem Klinikaufenthalt unmittelbar weiter betreut werden. Denn den Patienten ist die Einrichtung bereits vertraut und die Therapeuten wiederum kennen jeden Patienten mit seiner individuellen Krankengeschichte und dem bisherigen Therapieverlauf.

Zum anderen sind die Therapeuten in der neuro-orthopädischen Rehabilitation durch spezielle Rehabilitationskonzepte besonders qualifiziert und beherrschen spezielle physiotherapeutische Methoden bei multimorbiden Krankheitsbildern, neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und andere Bewegungsstörungen.


Individuelle Gangrehabilitation nach Analyse im Haager Ganglabor
Für viele ältere Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates oder des Nervensystems stellt das Gehen ein großes Problem dar. Besonders gefährdet sind Patienten, wenn ein Sturz auftritt. Ziel ist es deshalb, durch rechtzeitige Diagnostik und Therapie einen Sturz zu verhindern. Hierbei kommt dem Haager Ganglabor mit gezielter problemorientierter Gangdiagnostik und Gangrehabilitation eine zentrale Bedeutung zu. Im Ganglabor werden neben den klinischen Gangparametern in verschiedenen Gehsituationen auch die biomechanischen Pathologien in einer beobachtenden videounterstützten Ganganalyse erfasst. Daraus können bei jedem Patienten die Ursachen von Gangstörungen exakt bestimmt werden. Diagnose und Therapieempfehlungen werden nach strikten Kriterien in einer interdisziplinär besetzten Gangkonferenz gemeinsam erörtert.

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Klinik Haag bildet „Parkinson-Allianz“ mit Münchener Kliniken


Die Klinik Haag hat sich mit den neurologischen Kliniken der beiden Münchener Universtäten in einer „Parkinson-Allianz München“ zusammengeschlossen. Diese Allianz unterstreicht die besondere Bedeutung des Parkinson-Schwerpunkts an der Klinik Haag, der vor zwei Jahren von Professor Dr. Johannes Schwarz eingerichtet wurde und inzwischen überregional bedeutet ist. Die „Parkinson-Allianz“ ist ein erster regionaler Zusammenschluss mehrerer Kliniken in Deutschland. Ziel ist es, die Behandlung der Patienten und die klinische Forschung zu koordinieren und zu standardisieren.
In Klinik Haag werden Patienten mit Parkinson in Zusammenarbeit mit den Münchner Zentren auf Universitätsniveau behandelt, indem neueste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten genutzt werden können. Der Akzent liegt auf den übenden Verfahren und der gleichzeitigen Behandlung sowohl der Parkinson-Symptome als auch der internistischen Begleiterkrankungen.
Parkinson zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Betroffen sind vor allem Gehirnareale, die die Bewegungen des Körpers koordinieren.

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